NAOKO KNOPP & Quartetto Serioso

18.01. Stadttheater Gmunden

 

Erfrischender Auftakt des Jahres unter dem Motto "HOAM:||:at". Wie immer gab Naoko Knopp den Startschuss zur neuen Konzertsaison, dieses Mal mit dem hervorragend disponierten Quartetto Serioso.

Nach Naokos musikantisch und feinfühlig dargebotenem Haydn, und dem begeisterndem B-Dur Quartett von Wolfgang Amadeus Mozart, vereinten sich die Pianistin und das Quartett nach der Pause zu einer überschäumenden Musiziergemeinschaft. Das Elgar-Quintett ist wohl eines der absoluten Highlights der Klavierkammermusik. Den heimischen Ensemblemitgliedern - mit Sabine Reiter, Sabine Nova, Andreas Pözlberger und Naoko Knopp stammt der größte Teil aus dem näheren Umfeld des Salzkammergutes - gelang es hervorragend, den Funken überspringen zu lassen. Ein rundum begeisternder Abend!

(Fritz Neuböck, Musikschuldirektor Ebensee)

 

Einmal mehr war das schon zur Tradition gewordene "Konzert zum Jahresbeginn" mit Naoko Knopp und auch dem von ihr engagierten Ensemble für mich ein bereichernder Sonntagnachmittag. Schon die persönliche Einladung mit Gedanken zu den einzelnen Werken war etwas Besonderes und stimmte mich auf das Konzert ein. Positiv fand ich auch die erklärenden Worte zu den einzelnen Musikstücken, die zum besseren Verständnis für mich führten. Beeindruckend auch die Vortragsweise! Ich konnte abschalten und vieles mitnehmen. Danke!

(Christine Zemann, Musikliebhaberin)

 

Sonntagnachmittag im Gmundner Stadttheater. Naoko Knopp und das Quartetto Serioso spielen Haydn, Mozart und Elgar für ein sehr bunt gemischtes Publikum. Als ehemalige Schülerin Naokos (und mittlerweile Mutter eines ihrer jüngsten Schülers) hab´ich sie schon oft spielen gehört, aber immer wieder fasziniert mich, mit welcher Leichtigkeit sie sich ausdrucksstark und souverän präsentiert. Vor allem das Quintett gemeinsam mit dem Quartetto Serioso hat mich begeistert. Danke an den Brucknerbund - und vor allem an Silke Schachinger - dass in Gmunden solche Künstler auf die Bühne gebracht werden.

(Agnes Hofstätter, Musikerin)

 

Exemplarisch gelungenes Konzert des Brucknerbund Salzkammergut im Stadttheater Gmunden. Am Podium Naoko Knopp, die in perlender Technik Haydns Es-Dur Sonate Hob.XVI/49 zelebrierte. Sodann das "Quartetto Serioso", welches Mozarts Streichquartett KV 589 namentlich im Finalsatz zu einer Prachtleistung steigerte. Zum Höhepunkt geriet das Klavierquintett op.84 des britischen Komponisten Edward Elgar (1857-1934), dessen intensiv-bohrende, herbe Klanglichkeit die Zuhörerschaft in Bann zog. Lautstarker Applaus.

(Balduin Sulzer, Krone Kritik

 

Den Anfang machte Frau Naoko Knopp mit einer Haydnsonate, in der sie mit Klarheit und Leichtigkeit brillierte. Darauf folgte das Mozartquartett in B-Dur. Das "Quartetto Serioso" spielte mit einem unglaublich homogenen und angenehmen, weichen Klang. Beeindruckend war der große Bogen, den die vier über das Stück spannten. Nach der Pause vereinigten sich Pianistin und Quartett mit dem berühmten Klavierquintett von Edward Elgar. Sowohl die heiteren spanisch oder fast wienerisch wirkenden Passagen, als auch die tiefsinnigen, von Schmerz geprägten Stellen brachte das Quintett sehr überzeugend hinüber. Im Ganzen war das Konzert ein Abend voll von wunderbaren Interpretationen großartiger Werke.

(David Raffelsberger, Schüler des Musikgymnasiums Stifterstraße, Linz)

 


Voices Unlimited, die müsst ihr euch unbedingt anschauen! Diese A-Capella Gruppe hat es echt drauf und ist schon in mehreren Teilen der Welt aufgetreten.“ Wie hätten wir diesen Worten unserer lieben Musiklehrerinnen wiederstehen können? Als wir dann noch erfuhren, dass das Konzert gefördert wurde und Jugendliche nichts zahlten waren wir schon fix mit an Bord. Gespannt warteten tagelang endlich auf dieses vielversprechende Konzert gehen zu können. Und wir wurden auch keinesfalls enttäuscht. 

Mit Witz, Charme und ihren einzigartigen Stimmen brachten die acht Männer nicht nur die Herzen der Damen zum Schmelzen. Von Udo Jürgens‘ Klassiker „Aber bitte mit Sahne“ und „Männer“ von Herbert Grönemeyer ging es quer durch Europa über Afrika und schließlich flogen wir mit den „Angels“ von Robbie Williams über den Atlantik nach Amerika, um noch einen kurzen Abstecher beim King of Pop zu machen. Doch diese waren nur einige der zahlreichen und vielfältigen Nummern, die an diesem Abend Jung und Alt begeisterten. Eines ist klar: Es war für jeden etwas dabei. Ob mit Perücken der 80er oder herunterfallenden Schnurrbärten, die jungen Herren hatten sich eindeutig etwas überlegt wussten durchaus, wie man eine gute Performance hinlegt und uns Zuschauer gut unterhaltet.
Das einzige, was wir aber sehr schade fanden, war, dass das Theater kaum bis zur Hälfte gefüllt war und viele wahrscheinlich gar nicht auf Voices Unlimited aufmerksam gemacht worden waren. Wir hoffen, dass sich beim nächsten Mal nicht so viele Leute diese tolle Chance entgehen lassen.
Eines ist klar, wir werden wieder dabei sein!